Zu Fuß unterwegs auf Kreta - von der Samaria Schlucht bis Plakias
Durch die Schlucht zur Küste und darüber hinaus
Unsere Reise führt uns von der Samaria Schlucht südlich von Chania an der Küste entlang bis zum Badeort Plakias im Süden von Rethymno.
Eine der Sehenswürdigkeiten Kretas - die Samaria Schlucht
Die Samaria Schlucht ist mit dem Bus ab Chania erreichbar. Die Schlucht gehört mit rund 17 km Länge zu den längsten Schluchten Europas und sollte, auch aufgrund von rund 1200 m Höhenunterschied, nur mit vernünftigem Schuhwerk durchwandert werden.
Üblicherweise dauert die Wanderung rund 6 Stunden. Highlights der Wanderung sind die bewaldeten Hänge mit rund 14 endemischen Pflanzenarten, die frischen Quellen, aus denen auch getrunken werden kann, und vor allem die “Eisernen Tore”, die nur wenige Meter breiten, schmalsten Durchgänge der Schlucht neben den rund 600 m hohen Felswänden.
Am Fuße der Schlucht wartet das beschauliche Dörfchen Agia Roumeli.
Von dem kleinen Hafenort aus, der nur über die Wanderung durch die Schlucht oder die Schiffsverbindung erreicht werden kann, fährt eine kleine Fähre nach Chora Sfakion.
Die Küste entlang, immer weiter
Von Chora Sfakion geht es über wenig befahrene Straßen, Schotterpisten und Wegen entlang der schroffen Küste mit atemberaubendem Ausblick aufs Meer über zahlreiche kleine Orte bis Plakias. Auf dem Weg kann bei Komitades auch der Imbros Schlucht noch ein Besuch abgestattet werden. Von Kato Rodakino aus genießt man einen wundervollen Blick auf das Meer.
Gute Zwischenstopps für Übernachtungen sind z.B. Frangokastello oder Kato Rodakino.
Strandurlaub und Meer in Plakias
Das kleine Örtchen Plakias ist genau das Richtige für einen Strandurlaub mit Sportmöglichkeiten. Neben der guten Infrastruktur in Form von Supermärkten, Tavernen und Bars können auch Bootstouren und Tauchkurse gebucht werden. Die Umgebung eignet sich zudem für weitere Wanderungen oder auch Ausflüge mit dem Mietwagen an den bekannten Palmenstrand Preveli oder Triopetra Beach mit den drei markanten Felsen im Meer.
Mit dem Bus ist auch Rethymno für einen Tagesausflug schnell erreicht.
Definitiv sehenswert - Rethymno
Das kleine Städtchen Rethymno im Zentrum Kretas an der Nordküste ist definitiv einen Besuch wert.
Die Geschichte der Hafenstadt reicht bis in die Jungsteinzeit zurück und es gibt zahlreiche Bauten, die noch heute an eine bewegte Geschichte erinnern. Am eindrucksvollsten ist die alte venezianische Befestigungsanlage “Fortezza”, die nach einem osmanischen Angriff geplant und 1590 fertiggestellt wurde. Aber auch der Rest der Altstadt überzeugt mit geschichtsträchtigen Gebäuden, Bögen, vielen Einkaufsmöglichkeiten und mehreren Museen, die einen tief in die Geschichte Rethymnos eintauchen lassen.
Weniger Geschichtsinteressierte erfreuen sich am langen Sandstrand, der sich in östlicher Richtung erstreckt, sowie am Naturpark Biotopi mit mehr als 200 einheimischen Pflanzenarten und diversen Vögeln, Insekten, Reptilien, Amphibien und Fischen. Außerdem locken im Südosten weitere Wanderwege durch die Kiefernwälder mit super schönem Ausblick auf die Stadt und das Meer. Auch deswegen lohnt sich eine Ferienunterkunft in Rethymno für einen mehrtägigen Besuch der Stadt.
Reiseblog
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