4 Pfoten auf dem Wanderweg: Hundewandern an der Ostsee
Also runter vom Sofa und raus aus der Komfortzone.Aber eine längere Wanderung unterscheidet sich von dem täglich routinieren Spaziergang durch die eigene Nachbarschaft. Daher sollte man, bevor es losgeht, einige Regeln beachten, damit man sich und seinen Lumpi nicht in unbequeme Situationen bringt. Mit ein wenig Planung, ist man auf der sicheren Seite. Jedoch ist keiner unserer vorgestellten kleinen Routen länger als 15 Kilometer und so je nach Marschtempo um die 2-3 Stunden lang, außerdem kann man sie sich nach belieben erweitern oder verkürzen.
Die Vorbereitung – gut geplant ist halb gegangen…
Die Streckenlänge sollte selbstverständlich auf die Kondition des Herrchens und Hündchens angepasst sein. Einen großen alten Hund den Rest der Strecke zu tragen ist unmöglich, ein kleiner Kerl kann einem auf die letzten Meter auch wie ein Sack Zement vorkommenn.
Es schadet nicht sich nach der Wettervorhersage gepaart mit gesundem Menschenverstand zu richten, was einen aber nicht davor bewahrt, in einen Schauer oder gar in ein Gewitter zu geraten. Manche Hund fürchten sich vor dem Donner, weitaus gefährlicher ist jedoch der Blitzeinschlag, vor dem man sich unbedingt in Sicherheit bringen sollte, Bäume und hohe Erhebungen sind zu meiden und wer womöglich auf dem freien Feld strandet, muss sich so klein wie möglich machen.
Funktionale Bekleidung und bequemes Schuhwerks sind selbstverständlich, über den richtigen Wanderschuh gibt es ganze Philosopien zu erkunden, aber für eine 2 Stunden Tour reicht auch ein guter Turnschuh.
Für den Herren Hund gehören ein faltbarer Napf und Wasser in den Rucksack. Wenn der Hund gern ins Wasser geht, empfiehlt sich ein kleines Handtuch zum Abrubbeln, bevor man womöglich mit dem tropfnassen Hund in ein spontan entdecktes Lokal einkehrt. Vorsicht ist auch bei der Begegnung mit Rindern geboten, besonders die Mütterkühe sind nicht besonders freundlich zu Vierbeinern, die womöglich bellend und hektisch um sie herumlaufen.
Los geht´s – 5 kleine feine Touren
Holnis-Spitze: Natur pur an der Flensburger Förde (Schleswig-Holstein)
Die Holnis-Spitze an der Flensburger Förde ist ein Paradies für Hund und Mensch und der nördlichste Punkt in Deutschland. Rund um die Halbinsel führt ein abwechslungsreicher Wanderweg entlang der Küste, durch Dünen und oft mit riesigen Steinen gesäumte Wege, die zum drüber klettern einladen und eine kleine Herausforderung sein könnem. Die fast feenhaft verwunschene Route bietet immer wieder traumhafte Ausblicke auf die Förde und das dänische Festland. Dein Hund kann an den naturbelassenen Stränden spielen, während du die Ruhe und die frische Meeresluft genießt. Besonders im Naturschutzgebiet an der Spitze der Halbinsel findet man eine reiche Vogelwelt und beeindruckende Landschaften. Die zwei Stunden Wanderung lädt zu Entspannung und Naturerlebnis ein – perfekt für einen Ausflug mit deinem Vierbeiner.
Auf den Spuren der Gendarmen an der Flensburger Förde (Dänemark)
Und wenn man sich schon mal hoch im Norden befindet, ist der Gendarmenpfad eine gute Empfehlung. (Gendarmstien) ist einer der bekanntesten Wanderwege in Dänemark und verläuft malerisch entlang der Nordseite der Flensburger Förde. Ursprünglich von dänischen Grenzgendarmen genutzt, um die Grenze zu überwachen, bietet dieser historische Pfad heute eine wunderschöne Wanderroute direkt an der Ostseeküste. Man kann sich eigentlich kaum verlaufen, und wer auf dem Rückweg die Wanderlust verlässt, der kann den Bus zurück nach Flensburg nehmen. Eine Wandererzählung unsere Gäste findet sich auch beim Wanderworkshop des Deutschen-Alpenvereins.
Steilküste von Brodtener Ufer (Schleswig-Holstein)
Das Brodtener Ufer ab Travemünde bietet einen traumhaften Wanderweg entlang der Steilküste mit wunderbarem Küstenpanorama, bis nach 3,5 Kilometern der Hundestrand erreicht ist mit einer Besonderheit: Ein Badesteg für Hunde.
Dein Hund kann hier wunderbar toben, und es gibt immer wieder Abschnitte, an denen du eine kurze Pause einlegen kannst, um den Blick aufs Meer zu genießen, während der Hund ausgiebig das Strandgut beschnuppern kann.
Fischland-Darß: Zwischen Bodden und Kunst (Mecklenburg-Vorpommern)
Dem kultivierte Hund wird ein Besuch mit seinem kunstinteressierten Zweibeiner im Fischland-Darss-Zingst gefallen. Los geht es in der Künstlerkolonie Ahrenshoop mit seinen kleinen Galerien und dem hübschen Yachthaven, in dem man auch Fisch und ein Gertränk kaufen kann.
Auf der kleinen Halbinsel kannst du dich kaum verlaufen und eine Runde Richtung Wustrow starten, die am weiten Stränden der Ostsee und dem zurück am ruhigen Gewässer des Boddens verläuft.
Ein besonderes Highlight ist der Darßer Ort mit seinem Leuchtturm und dem Naturerlebniszentrum. Außerdem kannst du hier mit etwas Glück Hirsche, Kraniche und andere seltene Tierarten in freier Wildbahn beobachten – ein Naturerlebnis der besonderen Art, das sowohl für dich als auch für deinen Hund einzigartig ist.
Hundefreundlich: Halbinsel Poel: (Mecklenburg-Vorpommern)
Der weitläufige Hundestrand in Timmendorf auf Poel ist wirklich schön, weißer feiner Sand und fast kein Mensch. Hier können Mensch und Tier ins Wasser springen. Von dort aus lässt sich eine schöne Rundwanderung Richtung Schwarzer Busch nach Kirchdorf machen, entlang der Küsten und durch Feld und Wald.
Kap Arkona: Hundewandern am nördlichsten Punkt Rügens (Mecklenburg-Vorpommern)
Eine Wanderung rund um Kap Arkona, den nördlichsten Punkt der Insel Rügen, ist ein Muss für jeden Rügen Urlaub. Der Hochuferweg führt entlang der imposanten Steilküste, die atemberaubende Blicke auf die Ostsee bietet. Die frische Seeluft und die weite Sicht machen die Wanderung besonders reizvoll, schon von Ferne sieht man die 3 Leuchttürme wenn ihr den Rundweg von Puttgarden Richtung Küste nehmt. Hier gibt es weite Wiesen, wo der Hund nach Herzenslust rennen kann. Die Kombination aus Küstenlandschaft, historischen Sehenswürdigkeiten und unberührter Natur macht diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Um Kap Arkona tummeln sich erfahrungsgemäß viele Touristen, so dass man darauf entsprechend einstellen sollte.
Dackeln und Wackeln
Die Ostsee ist ein Paradies für Hunde und ihre Besitzer. Mit abwechslungsreichen Landschaften, von Steilküsten über Wälder bis hin zu feinsandigen Stränden, gibt es hier für jeden Hundetyp die passende Strecke. Genieße die gemeinsame Zeit in der Natur und gönne deinem Vierbeiner abwechslungsreiche Spaziergänge an der frischen Ostseeluft. Unvergessliche Abenteuer oder gemütliche Wanderungen schaffen Erinnerungen, die unvergessen bleiben.
Reiseblog
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