Bernsteine suchen ist ein beliebtes Freizeitvergnügen auf der Insel Fanö – eine wahre Hochburg des ’skandinavischen Goldes’.
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Bernsteine auf Fanö

Sie gehen am Strand von Fanö spazieren, den Blick nach unten auf den feinen Sand gerichtet und plötzlich sehen Sie es: Ein karamellfarbenes Teil – seltenes Bernstein! Sie können das schöne Gestein behalten, oder aber auch zum Bernstein-Laden von Jens Peter Jensen nach Sönderho bringen, der das ’skandinavische Gold’ weiterverarbeiten kann. (http://www.ravsmeden.dk/) Oder zu Bernstein-Schleifer Uwe Apel nach Nordby.

Die malerische Insel Fanö ist eine wahre Bernstein-Hochburg in Dänemark. Vor allem in den frühen Morgenstunden und bei einsetzender Ebbe sieht man stets die Bernstein-Sucher an den Stränden entlanglaufen. Selbst als Laie kann man nach kurzer Zeit schon ein paar kleine Steinchen finden.

Der raue, ungeschliffene Bernstein mag etwas unscheinbar wirken, doch im geschliffenen und polierten Zustand werden daraus die schönsten Schmuckstücke.

Die 30−50 Millionen Jahre alten Harzfossilien werden meist nach einem Sturm an Land gespült, wenn das Meer den Bernstein vom Meeresboden aufgewirbelt hat.

Den goldbraunen Bernstein kann man leicht mit normalen Steinen verwechseln, doch er ist leichter, und beim Hineinbeißen fühlt er sich ganz anders an als ein simpler Stein.

Der Strand von Fanö war schon immer ein Großlieferant für Bernstein. Der flache Strand und der hohe Salzgehalt des Wassers sorgen dafür, dass große Mengen Bernstein an Land gespült werden.

Am Besten findet man Bernstein bei oder nach günstigen Westwinden an der Nordseeküste. Am idealsten ist eine kühlere Wassertemperatur, dann hat Wasser seine größte Dichte und der Bernstein schwebt fast im salzigen Wasser. Bei 18 Grad Wassertemperatur im Sommer liegt der Bernstein schwer und fest am Meeresboden und wird auch bei starkem Wind kaum bewegt.

Der richtige Wind ermöglicht auch gute Funde. Starker Sturm ist zwar gut für das Aufwühlen des Bernsteins vom Grund, in der Brandung wird man aber kaum einen Krümel finden. Das geht erst beim Abflauen des Windes los!

An welchen Stellen sammelt sich der Bernstein am Strand? Schwarzes altes Holz, die leichten Gehäuse des Wattröhrenwurms, Tang also alles, was leicht im Wasser schwebt wie Bernstein - wo das angeschwemmt liegt, dazwischen ist auch Bernstein zu finden.

Aber weniger als 10% des im Wasser schwebenden Bernsteins wird wirklich an den Strand geschwemmt, über 90% bleibt im Wasser treibend liegen. Also: Man muss mit einem Kescher ins Wasser, dort, wo Bernstein gerade angeschwemmt wird. Auf der Stirnseite sollte der Kescher gerade sein, um ihn auf den Boden aufsetzen zu können, die Maschenweite 1cm nicht überschreiten (es sei denn, man möchte nur größere Bernsteine keschern).

Dort, wo nur Kieselsteine und Muscheln liegen, da liegt mit Sicherheit kein Bernstein! Dort, wo der Strand mit zu viel Neigung ins Wasser abfällt, da kann kein Bernstein liegenbleiben.

Grundsätzlich: An der Farbe kann man Bernstein nicht unbedingt erkennen, denn es gibt die verschiedensten Farbvarianten. Nur der Laie denkt, Bernstein müsse durchsichtig und honiggelb bis rotbraun aussehen.

Wann ist es echter Bernstein:

  • Bernstein lädt sich bei Reibung an Wolle statisch auf und zieht Papierschnitzel an.
  • Bernstein riecht beim Anzünden aromatisch harzig.
  • Alternder Bernstein zeigt auf der Oberfläche krakelige Risse.
  • Bernstein ist leichter als Plastik und schwimmt in Salzwasser in bestimmter Konzentration.
  • Aceton-Test: Man taucht ein Wattebäuschchen in Aceton und reibt dann auf der Oberfläche des Bernsteins. Er darf nicht abfärben oder sich lösen!

Entscheidung am Strand: Stein oder Bernstein

Bei größeren Stücken merkt man es schon am Gewicht, bei kleineren Stücken: An die Zähne klopfen oder an den Zähnen reiben. Stein "klackt" hart und fühlt sich unangenehm an, Bernstein dagegen weich.

Bernstein wird heute in erster Linie zu Schmuck verarbeitet. Etwa sieben bis acht Bernsteinschleifereien gibt es in Dänemark.

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